Unsere Kinderkrippe
hier finden Sie alle Informationen, die unsere Krippe betreffen
Krippe als familienergänzendes Angebot
Familie bedeutet heutzutage ein zusammenleben in vielfältigen Gemeinschaftsformen, z.B. Groß- oder Kleinfamilien, Patchworkfamilien oder Ein-Elternteilfamilien. Erziehung und Berufstätigkeit müssen immer häufiger vereinbart werden, mit dem Resultat, dass die Belastungen und Anforderungen an alle beteiligten Personen enorm ansteigen. Die Krippe ist ein erweitertes Angebot der familienergänzenden Erziehung. Wir verstehen unsere Krippe als einen Ort, in dem Kinder bis drei Jahre einen Erfahrungs- und Lebensraum angeboten bekommen, in dem sie sich in Geborgenheit individuell entwickeln können. Die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder zu erspüren ist uns dabei besonders wichtig. Sie bestimmen zusammen mit täglich wiederkehrenden Ritualen und Gruppenregeln unseren pädagogischen Alltag.
Unser Team unterstützt die Kinder einfühlsam und liebevoll dabei eigene Erfahrungen zu sammeln und zunehmend selbständiger zu werden.
Unser Leitbild
„Gemeinsam das Wunder „Kind“ begleiten“
Im Mittelpunkt unseres Handelns steht das Kind, dem wir mit Respekt begegnen. Wertschätzung, Vertrauen und Verbindlichkeit sind für uns Ausdruck unsere Grundhaltung. Hilfsbereitschaft, Toleranz, fairer Umgang und Konfliktfähigkeit tragen zu einem konstruktiven Miteinander bei. Wir nehmen Kinder als einzigartige Persönlichkeiten an, die ihre individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten in die Gemeinschaft einbringen. Wir verpflichten uns dem besonderen Schutz, der uns anvertrauten Kinder. Wir achten auf gesunde Ernährung, sowie auf ein gesundes Gleichgewicht zwischen Bewegung und Entspannung. Studien belegen, dass eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und das seelische Wohlbefinden sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Im Orientierungsplan für Baden-Württemberg sind die Module Ernährung, Bewegung und seelisches Wohlbefinden als wichtige Schwerpunkte verankert. Umweltbewusstsein spielt in unserer täglichen Arbeit auch eine wichtige Rolle. Wir achten auf einen maßvollen Umgang mit Lebensmitteln, Materialien und Ressourcen, sowie auf einen sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit der belebten und unbelebten Umgebung. Wir verbringen Zeit im Garten und in der Natur, auch außerhalb des Einrichtungsgeländes. Da sich in jeder Gruppe Kinder mit unterschiedlichen Altersstufen, Fähigkeiten und Bedürfnissen befinden, ist es für uns wichtig, sie in altershomogene oder interessengleiche Kleingruppen aufzuteilen.
„Wir sorgen uns darum, was aus unserem Kind morgen wird und übersehen dabei, dass es schon jemand ist.“
Stacia Tauscher
… den Willen, zu leben und zu wachsen,
… die Sehnsucht, geliebt und bestätigt zu werden,
… die Stärke, sich mit seiner Welt auseinanderzusetzen,
Das Kind bringt von Geburt an mit …
… die Freude zu spielen, zu wetteifern und an Erfahrungen zu gewinnen
… das Bedürfnis, seinen Weg zu finden und zu gestalten.
… Die Kraft zu schaffen und Spuren zu hinterlassen
Das Kind bringt von Geburt an mit …
… die Freude zu spielen, zu wetteifern und an Erfahrungen zu gewinnen
… Die Kraft zu schaffen und Spuren zu hinterlassen
Das Wohl der uns anvertrauten Kinder liegt uns sehr am Herzen. Unsere Aufgabe besteht darin, den Kindern in einer Umgebung, die Geborgenheit, Wärme und Sicherheit gibt, die Möglichkeit zu geben ihren Lebensraum zu erleben und zu erforschen. Wir ermutigen sie zum Ausprobieren, Fragen stellen und fördern die Eigeninitiative der Kinder. Wir geben ihnen Raum, Zeit und Impulse damit sie die Welt entdecken können. Verlässlichkeit, feste Strukturen und Beziehungen sind die Basis hierfür.
Öffnungszeiten und Betreuungsmodelle
Halbtags-Betreuung (HT):
Mo-Fr
7:30- 12:15 Uhr
Abholzeit:
ab 11:45 Uhr
Verlängerte Öffnungszeiten (VÖ):
Mo-Fr
7.00 Uhr – 14.00 Uhr
Abholzeit:
ab 13.45 Uhr
Ganztags-Betreuung (GT):
Mo-Do
7.00 Uhr – 17.00 Uhr
Fr
7.00 Uhr – 14.00 Uhr
Abholzeit
ab 16.00 Uhr
Freitag ab 13.45 Uhr
Buchung in Mischform: Sie haben die Möglichkeit die Zeiten untereinander zu mischen. Im Interesse des Kindes und der Gruppe, soll die Einrichtung regelmäßig besucht werden. Fehlt ein Kind wegen Krankheit, ist dies dem Krippenpersonal sofort zu melden. Die Einrichtung ist regelmäßig, mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage und den Ferien, geöffnet.
Unsere Räume
Flur
Durch die Eingangstür gelangt man zunächst in den ersten Flurbereich, dieser beinhaltet rechterhand
eine Infowand für die Eltern, sowie ein digitaler Bilderrahmen, anhand dessen die Eltern sehen können was ihr Kind in der Gruppe tagsüber alles erlebt. Linkerhand befindet sich ein Parkplatz für Kinderwägen, oberhalb des Parkplatzes befinden sich Einbauschränke. Durch eine Tür gelangt man in den zweiten Teilbereich des Flures.
Hier befinden sich rechterhand die Garderobenplätze der Gruppe 1. Linkerhand eine kleine Sitzbank, sowie Türen zur Gruppe 1, zum Sanitärbereich und zur Personaltoilette. Durch die nächste Türe gelangt man in den dritten Teilbereich des Flures. Hier befinden sich rechterhand die Garderobenplätze der Gruppe 2. Linkerhand befindet sich die Türe zur Gruppe 2. Schließfächer für die Erzieherinnen, sowie ein geschlossener Schrank für Materialien und Vorräte. Gefolgt von einer kleinen Nische mit Sitzgelegenheit und Tisch für z.B. wartende Eltern während der Eingewöhnungszeit ihres Kindes. Im Anschluss an den Wartebereich folgt noch eine Garderobe für die Jacken der Eltern und des Personals.
Gruppe 1
An der Wand, wenn man den Raum betritt, linkerhand befindet sich die Küchenzeile mit Trinkstation, Spüle mit Mülleimer darunter, Spülmaschine, Herd mit Backofen, Küchenschrank und Personalwaschbecken. Im oberen Bereich befinden sich Küchenhängeschränke für genügend Stauraum der Küchenutensilien. Im Bereich der Küche befindet sich ein Esstisch in Kinderhöhe mit Platz für sechs bis acht Kinder. Im hinteren linken Bereich der Gruppe gibt es eine Spielküche, im rechten Bereich eine zweite Ebene mit Schräge zum hochlaufen und Guckfenster, um zu sehen, was sich in den Schubladen unterhalb der zweiten Ebene befindet. Wenn man den Raum betritt, rechterhand, befindet sich an der Rückwand zum Sanitärbereich ein Fenster, rechts daneben ein Arbeitsplatz für die Erzieherinnen mit Stehtisch und Schränken, links vom Fenster eine Leseecke mit Rückzugssitzgelegenheit. Vor der zweiten Ebene führt eine Türe in die Schmutzschleuse, die in den Außenbereich führt. Neben der Küchenzeile befindet sich die Türe, die in den angrenzenden Schlafraum führt. Drei recht tief gehende Fenster befinden sich in der Wand hinter der Spielküche und der zweiten Ebene.
Gruppe 2
An der Wand, wenn man den Raum betritt, rechter Hand, befindet sich die Küchenzeile, identisch wie im Gruppenraum 1. Auch hier befindet sich ein Esstisch in Kinderhöhe mit Platz für bis acht Kinder. Im hinteren Bereich, vor der Fensterfront mit drei Fenstern, befindet sich ein großer Bauteppich. Wenn man den Raum betritt, linkerhand, befindet sich an der Rückwand zum Sanitärbereich, wie im Gruppenraum 1 bereits beschrieben, Fenster, ein Arbeitsplatz für die Erzieherinnen und eine Leseecke. Vor dem Bauteppich, linkerhand, führt eine Türe in die Schmutzschleuse. Neben der Küchenzeile befindet sich die Türe, die in den angrenzenden Schlafraum führt.
Schlafräume
Zwei identisch aufgebaute Schlafräume befinden sich angrenzend an die Gruppenräume. In den Schlafraum kommend befindet sich an der Wand hinter der Tür ein Einbauschrank. Die untere Hälfte besteht aus offenen Fächern, in denen die Kinder ihre Schlafutensilien unterbringen können. Die obere Hälfte besteht aus Schränken mit Türen für z.B. Bettwäsche. An der Wand gegenüberliegend zur Türe stehen die Betten der Kinder. Gegenüberliegend der Betten steht ein Sessel für die Erzieherin, die die Kinder in den Schlaf begleitet. In der Wand zum Garten befindet sich ein Fenster.
Sanitärbereich
In diesem Raum befinden sich zwei Wickelplätze mit feststehenden Treppen für die Kinder. Unterhalb der Wickelplätze gibt es tiefgehende Schubladen, in denen die Wickelutensilien und Wechselkleider für jedes Kind untergebracht sind. Ein Wickelplatz ist mit einer Badewanne, der zweite Wickelplatz mit einem Waschbecken, ausgestattet. Über den Wickeltischen befindet sich eine Wärmelampe, sodass immer gewährleistet ist, dass es den Kindern beim Wickeln nicht kalt wird. Eine Dusche für die Kinder befindet sich angrenzend an die Wickeltische. Es sind drei Toiletten vorhanden, wobei zwei der Toiletten niedrig sind und eine Toilette etwas höher. Im Raum befindet sich eine Waschrinne mit drei Wasserhähnen und ein Waschbecken für Erzieherinnen. Gegenüberliegend der Toiletten befinden sich zwei Fenster, welche mit einem Sichtschutz versehen sind, damit von außen niemand Einblick hat. Zum Übergang in die Gruppenräume dient jeweils eine Schiebetür zur Schmutzschleuse.
Schmutzschleuse
Durch eine Türe gelangt man jeweils aus den Gruppenräumen in die gruppeneigenen Schmutzschleusen, um in den Gartenbereich zu gelangen. Weiterhin gibt es noch eine Schiebetüre, die in den Waschraum führt und eine Türe in den Garten. Es befindet sich ein großes Sichtfenster zum jeweiligen Gruppenraum in der Schmutzschleuse mit einem tiefen Fensterbrett. Hier können die Kinder sich setzen, um ihre Gummistiefel anzuziehen. Die Gummistiefel sind unter dem Fensterbrett platziert. Gegenüberliegend des großen Sichtfensters gibt es Garderobenhaken für Regenjacken und Matschhosen. Die Schmutzschleusen sind an beiden Gruppen spiegelverkehrt identisch.
Multifunktionsraum „Rappelkiste“
In den Raum gelangt man über eine Türe vom Schlafraum der Gruppe 2, bzw. über eine Türe des Flures. Diesen Flurbereich darf allerdings nur das Personal, und Kinder in Begleitung einer Erzieherin, betreten. Es befinden sich in der Wand zum Gartengelände zwei Fenster. Ein Waschbecken befindet sich an der Wand, wenn man den Raum durch den Schlafraum betritt, direkt rechterhand. In ca. der Mitte des Raumes ist ein Deckenbalken eingebaut, um z.B. eine Nestschaukel aufhängen zu können.
Pädagogische Grundausrichtung
Unsere Pädagogik richtet sich nach dem „Situationsorientierten Ansatz“, der von dem sozialen und
sachbezogenen Lernen ausgeht und sich grundsätzlich an Lebenssituationen und eigenen Bedürfnissen der Kinder orientiert. Dieser ist auf den Baden- Württembergischen Orientierungsplan abgestimmt.
In jedem Menschen stecken seine eigene Freiheit und die Triebfeder sich zu entfalten. Kinder sind neugierig und wollen die Welt entdecken. Neben ihren persönlichen Vorlieben und Interessen begegnen uns die Kinder im Alltag mit großer Begeisterungsfähigkeit und Offenheit für Neues. In unserer Krippe werden die Kinder in ihren individuellen Entwicklungsprozessen begleitet. Wir bieten ihnen dabei Sicherheit und Wohlbefinden. Die Kinder sollen Freude und Geborgenheit erfahren und ihre Umwelt entdecken und begreifen lernen. Wir respektieren die Kinder als eigenständige Persönlichkeit und möchten ihnen die Zeit und den Raum geben, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen, sowie Eigeninitiative und Selbstständigkeit zu entwickeln.
Grundlage unserer Ziele ist der Orientierungsplan
„Jeder Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“ (§1 Abs. 1 SGB VIII). Bildung, Erziehung und Betreuung sind nach § 22 Abs. 3 SGB VIII die Aufgaben von Kindertageseinrichtungen im Elementarbereich.
Ziele für das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Körper“
„Alle Kinder haben die märchenhafte Kraft, sich in alles zu verwandeln, was immer sie sich wünschen“
Jean Cocteau
Kinder …
… erwerben grundlegende Bewegungsformen und erweitern ihren Handlungs- und Erfahrungsraum.
… erwerben Wissen über ihren Körper.
… entwickeln ein Gespür für die eigenen körperlichen Fähigkeiten und Grenzen sowie die der anderen und lernen, diese anzunehmen.
… entwickeln ein erstes Verständnis für die Pflege, Regulierung und Gesunderhaltung ihres Körpers.
… entwickeln ein positives Körpergefühl, als Grundlage für die gesamte Entwicklung.
… entdecken die Geschlechterunterschiede und erleben Behutsamkeit, Respekt und Gleichwertigkeit im sozialen Miteinander von Jungen und Mädchen.
… erfahren den genussvollen Umgang mit gesunder Ernährung.
… bauen ihre konditionellen und koordinativen Fertigkeiten und Fähigkeiten aus.
… erweitern und verfeinern ihre grobmotorischen Fertigkeiten und Fähigkeiten.
… differenzieren ihre fein- und graphomotorischen Fertigkeiten und Fähigkeiten und erweitern sie.
… finden auch unter erschwerten Bedingungen eigene Wege in der motorischen Entwicklung und lernen Hilfestellungen und Hilfsmittel zu nutzen.
… erfahren ihren Körper als Darstellungs- und Ausdrucksmittel für Kommunikation, Kunst,
Musik und Tanz, darstellendes Spiel und Theater.
Diese Ziele setzen wir in unserer Einrichtung um:
Im Garten, beim Turnen, im Eingangsbereich, Fingerspiele, Lieder, Kreisspiele, gemeinsames Spiel, Fahrzeuge, Gesund- und Leckerland, Rollenspielbereiche, sich mit den verschiedensten Materialien
auseinandersetzen, Gestaltungsbereich, in den verschiedensten erarbeiteten Themen, …
Ziele für das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Sinne“
„Jede unserer Erkenntnis beginnt mit Sinnen.“
Leonardo da Vinci
Kinder …
… entwickeln, schärfen und schulen ihre Sinne.
… erlangen durch die differenzierte Entwicklung und Nutzung ihrer Sinne Orientierungs-, Gestaltungs- und Ausdrucksfähigkeit.
… lernen achtsam zu sein.
… erfahren die Bedeutung und die Leistungen der Sinne.
… erfahren über die Sinneswahrnehmung Identität, Selbstvertrauen, Weltwissen und soziale Kompetenzen.
… erleben ihre Sinne als Grundlage für Aktivität und Teilhabe.
… nutzen alle Sinne, um ihren Alltag selbstwirksam zu gestalten.
… setzen ihre Sinne bewusst ein, um die Umwelt wahrzunehmen und sich darin zurecht zu finden.
… können ihre Aufmerksamkeit gezielt ausrichten und sich vor Reizüberflutungen schützen.
… nehmen Bilder und Klänge aus Alltag, Musik, Kunst und Medien sowie Eindrücke aus der Natur bewusst war und setzen sich damit auseinander.
… entwickeln vielfältige Möglichkeiten, Eindrücke und Vorstellungen künstlerisch zum Ausdruck zu bringen.
Diese Ziele setzen wir in unserer Einrichtung um:
Gezielte Angebote, Kleingruppenarbeit, Freispiel, Kimmspiele, sensorische Angebote (Kastanienbad, malen mit Rasierschaum…) Ausflüge, Spaziergänge, verschiedenste Materialien, Garten, Gesund- und Leckerland, …
Ziele für das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Sprache“
„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“
Ludwig Wittgenstein
Kinder …
… erleben Interesse und Freude an der Kommunikation, erweitern und verbessern ihre nonverbalen und verbalen Ausdrucksfähigkeiten.
… verfügen über vielfältige Möglichkeiten mit anderen zu kommunizieren und sich auszutauschen.
… erzählen Geschichten.
… erweitern, in der Verknüpfung von Sprache mit Musik, rhythmischem Sprechen und Bewegung, ihre Sprachkompetenzen.
… nutzen Sprache, um an der Gemeinschaft teilzuhaben und das Zusammenleben mit anderen zu gestalten.
… mit einer anderen Herkunftssprache erwerben Deutsch als weitere Sprache.
… erfahren unterschiedliche Sprachen als Bereicherung der Kommunikation und Kultur.
… lernen Schrift als Teil ihrer alltäglichen Lebenswelt kennen.
Diese Ziele setzen wir in unserer Einrichtung um:
Beim Singen, Stimmbildung, Geschichten, Gesprächsrunden, im Spiel, im Alltag, …
Ziele für das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Denken“
„Man soll denken lehren, nicht Gedachtes.“
Cornelius Gurlitt
Kinder …
… staunen über Alltags- und Naturphänomene und werden sprachlich begleitet und bestärkt.
… haben Freude daran, zusammen mit anderen über Dinge nachzudenken.
… beobachten ihre Umgebung genau, sammeln Dinge, stellen Vermutungen auf und überprüfen diese mit verschiedenen Strategien.
… dokumentieren ihre Beobachtungen.
… erkennen Muster, Regeln, Symbole und Zusammenhänge, um die Welt zu erfassen.
… entwickeln Mengenvorstellungen und erkennen Ziffern.
… experimentieren und verfolgen eigene mathematische und naturwissenschaftliche Vorstellungen.
… experimentieren und verfolgen eigene Ideen im sprachlichen, künstlerischen und sozialen Bereich.
… konstruieren und entwickeln eigene technische Ideen.
… reflektieren Regelmäßigkeiten und Zusammenhänge.
… geben ihren Gedanken, Vorstellungen, Träumen und Wünschen einen künstlerischen Ausdruck.
Diese Ziele setzen wir in unserer Einrichtung um:
Beim Spielen, bei Ausflügen, im täglichen Miteinander
Ziele für das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Gefühl und Mitgefühl“
„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu.“
Sprichwort
Kinder …
… erkennen Körperhaltung, Mimik und Gestik als Ausdruck von Gefühlen und wissen, dass auch ihre Gefühle dadurch Ausdruck finden.
… entwickeln zunehmend ein Bewusstsein für die eigenen Emotionen.
… lernen sich selbst und ihre Gefühle und die anderer wertzuschätzen.
… eignen sich Einfühlungsvermögen und Mitgefühl an und agieren bzw. reagieren angemessen.
… entwickeln einen sozial angemessenen, verträglichen Umgang mit den eigenen Emotionen.
… finden entwicklungsentsprechende Konfliktlösungen.
… entwickeln angemessene Nähe und Distanz im Umgang mit anderen.
… entwickeln Einfühlungsvermögen und Mitgefühl gegenüber Tieren und der Natur.
Diese Ziele setzen wir in unserer Einrichtung um:
Im täglichen Miteinander, durch Geschichten, in Gesprächsrunden, Insel „Fühl-mich-gut“, …
Ziele für das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Sinn, Werte und Religion“
„Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen.“
Brief an die Hebräer 10,24
Kinder …
… entwickeln Vertrauen in das Leben
… treten ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt offen und positiv entgegen
… entwickeln einen achtsamen und verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst, ihrem Gegenüber, den Tieren, den Pflanzen und ihrer Umwelt
… kennen unterschiedliche Zugänge zum Leben (religiös-weltanschaulich, technisch- naturwissenschaftlich, künstlerisch u. a.)
… kennen und verstehen die christliche Prägung unserer Kultur.
… kennen die Wirkung sakraler Räume, Rituale und Symbole, die die Erfahrung von Geborgenheit, Gemeinschaft, Stille, Konzentration ermöglichen.
… können in ihrem Philosophieren und / oder Theologisieren über das Leben und die Welt verständnisvolle Partner finden.
… erleben nach Sinn zu fragen und Werte zu leben und kommunizieren darüber.
… kennen ihre religiösen bzw. weltanschaulichen Wurzeln.
… tragen zu einem gelingenden Zusammenleben in der Gruppe bei.
… sind in der Kindertageseinrichtung angenommen und geborgen – auch mit ihren religiösen bzw. weltanschaulichen Prägungen, Haltungen und Meinungen.
Diese Ziele setzen wir in unserer Einrichtung um:
Mitgestaltung an Gottesdiensten, Feste im Jahreskreis, Gartenzeit, Adventsstündchen, …
Stellenwert des Spiels
Das Spiel ist für die Entwicklung der Kinder eine wichtige Voraussetzung. Hier setzt es sich aktiv mit seiner Umwelt auseinander. Es entwickeln sich geistige und körperliche Fähigkeiten, Ausdauer und Konzentration bilden sich immer mehr aus. Wir schaffen für unsere Kinder einen angemessenen Raum für freies und angeleitetes Spiel. Da Sinneserfahrungen für das Lernen bei Kleinkindern besonders wichtig sind, bieten wir in diesem Bereich ein vielfältiges Erfahrungsfeld an. Das „Begreifen“ im wörtlichen Sinn soll im Vordergrund stehen. Durch Beobachtungen erfahren wir, welche Bedeutung bestimmte Themen, Rollen, Gegenstände oder Figuren für die Kinder haben. Wir stellen Material, Raum und Zeit zur Verfügung und steuern Ideen bei. Das Spiel steht im Vordergrund. „Spielend“ möchten wir folgende Bereiche fördern:
Soziale und emotionale Kompetenzen
Eine sichere Bindung zur Bezugsperson ist die Voraussetzung für die gute Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen. Diese können dann in allen Bildungsbereichen gestärkt werden z.B. bei gemeinsamen Bilderbuchbetrachtungen oder in Alltagssituationen, wie dem Wickeln oder der Vorbereitung auf den Mittagsschlaf. Weiterhin bietet die Krippe jedem Kind eine gute Möglichkeit soziale Grenzen und Verhaltensmuster zu erproben und einzuüben. Die Kinder knüpfen Kontakte zu Gleichaltrigen und entwickeln die Fähigkeiten, sich hier als eigenständige Person zu erleben, ihre Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken. In der Interaktion mit anderen gehen die Kinder vom Parallelspiel fließend in erste gemeinsame Spiele über, bei denen als Kontaktstrategie z.B. Spielgegenstände verwendet werden, die sie dem anderen Kind überreichen (z.B. beim Kochen in der Küche). Dabei unterstützen wir die Kinder und geben Hilfestellung, damit erste Freundschaften geschlossen und Nähe erlebt werden kann. Um diese zu stärken und die Beziehungen untereinander zu stützen, nehmen die Fachkräfte eine aktive Rolle ein, d.h. sie geben Rückmeldung, wenn z.B. zwei Kinder einen Konflikt um ein Spielzeug alleine gelöst haben. Dadurch werden sie in ihrem Verhalten gestärkt und deren Lösung wird verbalisiert.
In diesen Beziehungen kann es natürlich auch zu Konflikten und Rivalitäten kommen, aus welchen die Kinder sehr viel lernen und u.a. erste Konfliktlösestrategien erproben können.
Wahrnehmung
Die Wahrnehmung zählt zu den kognitiven Kompetenzen. Kinder nehmen ihre Umwelt über die Sinne wahr. Durch das Tun, Experimentieren und Ausprobieren, aber auch durch Beobachtung Anderer, erobern die Kinder sich die Welt über das Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Fühlen. Das heißt: Lernen findet immer mit allen Sinnen statt am liebsten im Spiel.
Sprachliche Bildung
Im Krippenalltag unterstützen wir die Sprechfreude der Kinder, indem wir Bilderbücher sprachlich begleiten, Spiele spielen und Lieder singen. Durch Gespräche und Erzählrunden, aber auch durch gemeinsames Singen beeinflussen wir die Sprachentwicklung des Kindes. Einige Kinder können schon früh im Alter von 1 bis 1,5 Jahren sprechen. Andere wiederum lassen sich mehr Zeit, beginnen im Alter von 2,5 bis 3 Jahren. Hierbei ist es uns wichtig, die Sprache des Kindes als eine individuelle Fähigkeit des Kindes anzusehen. Wenn die Kinder ein Wort „falsch“ aussprechen, verbessern wir sie nicht, sondern geben den Satz in richtiger Form wieder. Auf diese Weise nehmen die Kinder die „richtigen“ Worte wahr, fühlen sich jedoch nicht bloßgestellt und bewahren die Freude am Sprechen. Jedes Kind ist einzigartig und hat auch in Bezug auf seine Sprachentwicklung sein eigenes Tempo. Als pädagogische Fachkräfte sehen wir uns in der Vorbildfunktion. Wir achten auf unsere Wortwahl, die Betonung der Wörter und die nonverbale Kommunikation. Die Körpersprache spielt für uns in der pädagogischen Arbeit eine wesentliche Rolle, denn ein Lächeln schenkt einem Kind je nach Situation Sicherheit, Zuwendung und Mut. Auch das Weinen des Kindes und die darauffolgende Reaktion unsererseits ist Kommunikation. Wir benutzen im Umgang mit den Kindern nicht die „Babysprache“. Sie sollen von Anfang an den Gebrauch der richtigen Sprache lernen.
Bewegungserziehung
Bewegung ist die Voraussetzung für alle körperlichen Tätigkeiten wie Essen, Atmen, Fortbewegung, Sinneswahrnehmung, Denken und Sprechen. Durch Bewegung erfahren Kinder etwas über sich und ihre Umwelt. Sie lernen ihren Körper mit seinen Stärken und Schwächen kennen. Aus diesem Grund hat die Bewegung eine sehr große Bedeutung in unserem Tagesablauf. Die Einteilung der Räume, das Spielmaterial und das Außengelände animieren die Kinder zur Bewegung. Außerdem werden gezielte Bewegungsangebote in der Krippe (z.B. im Turnraum), sowie auch außerhalb (z.B. Spaziergänge, Waldtage, Spielplatzbesuch) angeboten
Musikalische Bildung
Wir gestalten unseren Krippentag mit verschiedenen musikalischen Angeboten, wie zum Beispiel Sing- und Tanzspielen, die wir mit Instrumenten begleiten. Im Morgenkreis starten wir mit unserem Begrüßungslied in den Tag, damit sich die Kinder im Krippenalltag willkommen fühlen. Durch das tägliche Wiederholen der Lieder werden die Texte und Melodien verinnerlicht und die Merkfähigkeit
der Kinder unterstützt. Musikangebote unterstützen unterschiedliche Bereiche, wie die auditive Wahrnehmung (Hören), das Rhythmusgefühl und die Grobmotorik.
Kreativität
Wir bestärken das Kind im Krippenalltag in seinem kreativen Tun, indem wir ihm verschiedene Materialien zur Verfügung stellen, die seine Neugierde, Fantasie und Vorstellungskraft anregen (beispielsweise Stifte, Farbe, Papier, Kleister). Wir bieten dem Kind im Gruppenalltag Freiraum und Zeit zum Gestalten, die Möglichkeit zum Experimentieren, den Umgang mit verschiedenen Materialien zu testen und in seinem eigenen Denken und Tun neue Wege zu ergründen. Die Vorlieben, Interessen und Ideen des Kindes greifen wir in unserer pädagogischen Arbeit auf. Das heißt interessiert sich ein Kind besonders für Spinnen, können wir dies thematisieren, indem wir
dieses Tier besprechen (Wie sieht eine Spinne aus?) und sie anschließend nachbasteln. So wird situativ an die Idee des Kindes angeknüpft und es entsteht ein positiver Bezug zur Kreativität. Durch Lob und Wertschätzung bekommt es Mut und traut sich an neue Situationen heran. Wir unterstützen die Eigeninitiative und das Selbstbewusstsein des Kindes, indem wir es zum Ausprobieren und Experimentieren motivieren.
Bildung ist ein lebenslanger Prozess, um in der Welt zurechtzukommen. Bildung ist mehr als angehäuftes Wissen über das ein Kind verfügen muss. Kinder erschaffen sich ihr Wissen über sich selbst und die Welt durch ihre eigenen Handlungen. Kindliche Bildungsprozesse setzen verlässliche Beziehungen und Bindungen voraus. Bindung und Bildung sind unmittelbar verbunden. Die Gestaltung von Beziehungsstrukturen ist ausschlaggebend dafür, ob Kinder das Bildungs- und Erziehungsangebot annehmen und sich
selbstwirksam erleben können. Niemand kann sich seinen Lebensraum und seine Kultur durch eigene Aktivitäten, Erfahrungen und durch direktes Lernen aneignen, sondern muss auf Erfahrungen und Wissen zurückgreifen können. Das Kind benötigt, um zu lernen, viele anschauliche, praktische Übungsphasen, die ihm vorgegeben werden müssen.
Partizipation
Auch in der Arbeit mit unseren Jüngsten leben wir Partizipation. Schon beim morgendlichen Ankommen, entscheiden sie selbst wie sie uns begrüßen. Die Kinder haben vielfältige Möglichkeiten, sich im Krippenalltag mit ihren Fähigkeiten, Interessen, Bedürfnissen und Wünschen einzubringen. Im freien Spiel im Gruppenraum, auf dem Gang und auch im Garten gestalten die Kinder aktiv mit den vorhandenen Geräten und Materialien sowohl ihre Spiel- und Lernumgebung als auch ihre Spiel- und Bildungsthemen. Im Rahmen der Krippenregeln sind ihrer Kreativität und Phantasie dabei keine Grenzen gesetzt. Geeignete Spielpartner, die Dauer und Art des Spiels sowie die dazu benötigten Materialien sind dabei frei wählbar. Ebenso bieten angeleitete Aktivitäten wie z.B. der Morgenkreis die Möglichkeit der Teilhabe. Die Kinder entscheiden selbst, neben wem sie sitzen wollen oder welche Lieder/Fingerspiele etc. durchgeführt werden sollen.
Auch beim Essen werden die Kinder beteiligt. Sie dürfen aus den vorgegebenen Speisen und Getränken wählen, ob bzw. was und wieviel sie davon essen wollen.
Beobachtungen, Dokumentation und Portfolio
Es ist uns wichtig das Kind ganz individuell zu sehen. Wir beobachten es mit einem respektvollen und wohlwollenden Blick. So lernen wir jedes einzelne Kind mit seinen Bedürfnissen, Vorlieben und Ressourcen immer besser kennen und die Kinder fühlen sich ernst genommen und gesehen. Beobachtungen können zeigen, an welcher Stelle der Entwicklung jedes Kind steht, und mit welchen
Themen es sich beschäftigt. Dies ermöglicht uns Anregungen zu schaffen, die zur Weiterentwicklung und Befriedigung seines natürlichen Wissensdurstes dient.
Wir wünschen uns, dass die Kinder ihre persönlichen Entwicklungsschritte selbst wahrnehmen können. Deshalb arbeiten wir viel mit Fotos und setzen sie zu Dokumentationszwecken ein. Jedes Kind hat seinen eigenen Portfolioordner, welcher bis zum Kindergarteneintritt „gefüllt“ wird. Fotos und schriftliche Aufzeichnungen können den Eltern dabei helfen, ein Gefühl zu bekommen, was ihr Kind während der Krippenzeit erlebt und beschäftigt.
Die Eingewöhnung
Anfangszeit ist Eingewöhnungszeit!
Für die Kinder ist es sehr wichtig zusammen mit den Eltern, die ihnen bestens vertraut sind, den
neuen Lebensraum „Kinderkrippe“ entdecken zu können. So entwickelt sich Vertrauen in die
Umgebung und zu den neuen Bezugspersonen. Daher wird die individuelle Beteiligung der Eltern bei diesem Eingewöhnungsprozess vorausgesetzt. Die Eingewöhnung erfolgt, angelehnt an das Berliner-Eingewöhnungsmodell. In Anlehnung deshalb, da wir jedes Kind als Individuum annehmen und jedes Kind anders mit verschiedensten Schritten in einer Eingewöhnung umgeht. Je nach individuellem Bedürfnis des Kindes wird die Eingewöhnung mit dem Personal in der Krippe abgesprochen. Die Länge der Eingewöhnung hängt somit vom einzelnen Kind ab.
Die Eingewöhnung verläuft in drei Phasen:


1. Grundphase
Ein Elternteil begleitet das Kind täglich. Es findet ein kennenlernen der pädagogischen Fachkraft, der Spielräume, der Spielsachen und der anderen Kinder statt. Immer mit dem Elternteil als „sicherer Hafen“ im Hintergrund.
Nach und nach bietet sich die päd. Fachkraft behutsam dem Eingewöhnungskind an.
Interessen des Kindes werden aufgenommen. Kind und Fachkraft werden aktiver, das Elternteil tritt mehr und mehr in den Hintergrund. Die Pflegesituationen werden anfangs von den Eltern übernommen. Nach und nach begleitet die päd. Fachkraft dies und bringt sich mehr und mehr ein. Das Kind ist ca. zwischen einer und zwei Stunden in der Einrichtung.

2. Stabilisierungsphase
In dieser Phase wird die Dauer der Anwesenheit, je nach Befindlichkeit des Kindes, täglich gesteigert. Es findet der erste Trennungsversuch statt. Das begleitende Elternteil bleibt in unmittelbarer Nähe, in der Einrichtung, doch für das Kind nicht sichtbar. Das Verhalten des Kindes bei dieser Trennung bestimmt den weiteren Verlauf bzw. Vorgehensweise. Diese wird individuell mit dem päd. Fachpersonal abgesprochen.

3. Schlussphase
Die Bezugserzieherin übernimmt jetzt den „sicheren Hafen“ für das Kind. Das Kind wird an die Besonderheiten eines Krippenalltags und an die tatsächlich gebuchte Betreuungszeit, herangeführt. Das begleitende Elternteil muss in dieser Phase nicht mehr in der Einrichtung bleiben, für den Notfall aber telefonisch erreichbar.

Die Verabschiedung vom Kind ist ein wichtiges Ritual, auf das wir Wert legen, genauso wichtig ist es für Ihr Kind pünktlich abgeholt zu werden. Sie als Eltern und wir Erzieherinnen haben das Wohl Ihres Kindes in dieser sensiblen Phase im Blick. Deshalb ist es wichtig gemeinsam und individuell auf Ihr Kind bezogen zu bedenken, ab wann es, die von ihnen gebuchten Zeiten, in unserer Einrichtung optimal, ohne Überforderung und ohne Überanstrengung bewältigen kann.
Ein Tag in unserer Einrichtung
Unser Tagesablauf gestaltet sich folgendermaßen
- 7:00 bzw. 7:30 Uhr bis 8:30 Uhr Bringzeit/ Begrüßung
- 7:00 bis 9:00 Uhr Freispiel
- 9:15 Uhr Morgenkreis anschließend
- Gemeinsames Frühstück
- Freispiel und Wickelzeit
- Zeit für Garten, gezielte Angebote in der Gruppe, Bewegungs- oder Kreativangebote in der „Rappelkiste“
- 11:45 bis 12:15 Uhr Abholzeit der HT Kinder
- ab 11:30 Uhr Mittagessen der VÖ und GT Kinder
- danach Ruhezeit (Schlafkinder werden ins Bett gebracht)
- 13:45 bis 14:00 Uhr Abholzeit der VÖ Kinder
- ab 14:30 Obstpause
- Freispiel und Wickelzeit
- Abholzeit der GT Kinder: Mo bis Do 16:00-17:00 Uhr / Fr 13:45-14:00 Uhr
Bringzeit/Begrüßung
Die Bringzeit mit einer individuellen Begrüßung ist in der Krippe von zentraler Bedeutung. Die Kinder werden von einer direkten Bezugsperson herzlich und individuell begrüßt, was besonders im U3 Bereich ganz wichtig für eine gute Ablösung und vertrauensvolle Bindung zur Erzieherin ist. Diese herzliche und individuelle Begrüßung kann folgendermaßen aussehen, z.B. mit einem kurzen Tür-
und Angelgespräch über die Nacht und den Morgen des Kindes, einem einladenden Lächeln, offenen Armen, dem Lieblingsspielzeug. Somit soll ein positiver Abschied von der Person, die das Kind bringt und ein liebevoller, individueller Einstieg in den Tag erfolgen, der sehr wichtig für das einzelne Kind ist und ihm Kontinuität und Sicherheit gibt.
Freispiel
Die Freispielzeit ist die Zeit und Situation in der Krippe, in der das Kind…
- …in möglichst freier Selbstbestimmung seine Tätigkeit wählen und spontan aufbrechenden Spielbedürfnissen nachgehen kann.
- …den Spielort selbst wählen kann.
- …allein oder mit Spielpartnern spielen kann.
- …den Spielverlauf und die Spieldauer bestimmen kann.
- …die Intensität und das Tempo bestimmen kann.
- …sich dem Tun hingeben oder sich selbst eine Aufgabe stellen kann.
- …unabhängig was und mit wem es etwas tut in der Kindergruppe einbezogen ist.
Bedeutung des Freispiels:
Das Spielverhalten von U3 Kindern unterscheidet sich erheblich von dem eines Kindergartenkindes. Kinder im Alter von null bis einem Jahr beschäftigen sich mit ihrem Körper oder Gegenständen. Sie lernen ihren Körper kennen, probieren seine Funktionen aus, üben Bewegungen und entdecken Neues bei sich und ihrer Umwelt. Sie haben Freude am völlig zweckfreien Spiel, welches man in diesem Alter auch Funktionsspiel nennt.
Ab einem Jahr entwickelt sich dann das sog. Fiktionsspiel. Das Kind spielt fantasievoll mit verschiedensten Gegenständen, die es auch umfunktioniert. So wird z.B. aus einer Karotte ein Mikrofon oder Bohrer. Es setzt sich mit seiner Umwelt auseinander, nimmt sehr viel wahr und ahmt Gesehenes nach. Die Sprache und das Sozialverhalten entwickeln sich dabei weiter.
Ab zwei Jahren beginnt das sogenannte Gestaltungs- Konstruktionsspiel. Es ist ein reiferes Funktionsspiel, eine Aufbauform. Das Kind konstruiert, schafft etwas Neues mit Gegenständen, Bewegungen, Stimme oder Klang. In diesem Alter wird das Kind aktiv, beobachtet, nimmt bewusst wahr und setzt im Spiel sozusagen die Theorie in die Praxis um, reagiert, erkennt Zusammenhänge und beginnt vernetzt zu denken. Es lernt seine Fähigkeiten und Grenzen kennen, erfährt Regeln, Ordnung und Struktur. Im U3 Bereich steht das Einzelspiel im Vordergrund. In der Regel beginnt das Miteinander spielen bzw. das sogenannte Rollenspiel erst im Kindergartenalter, so um die drei Jahre. Beim Rollenspiel spielen Kinder gemeinsam und schlüpfen dabei in verschiedene Rollen. (z.B. Vater, Mutter, Kind, Hund, …)
Das Spiel ist für das Krippenkind seine tägliche „Arbeit“. Es entwickelt durch und mit Spielen seine Fertigkeiten, macht Erfahrungen und verarbeitet Erfahrungen damit. Das selbstbestimmte, freie Spiel ist wichtig für die ganze Entwicklung des Kindes in allen relevanten Entwicklungsbereichen. Es bietet die Grundlage für eine positive Entwicklung.
Essen und Trinken
Frühstück
Die Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit. Wasser und Tee stellen wir zur Verfügung. Hierfür wird monatlich ein Beitrag, in Höhe von zwei Euro, eingezogen.
Wir frühstücken innerhalb der Gruppe gemeinsam mit allen Kindern. Es ist ein fester Bestandteil im Tagesablauf und bietet ihnen somit Sicherheit. Des Weiteren haben die Kinder mehr Ruhe zum Essen, ohne Ablenkung durch andere Kinder, die gerade am Spielen sind.
Wir legen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und Tischkultur. So begrüßen wir es, wenn die Kinder keine Süßigkeiten zum Frühstück in der Tasche haben. Das Frühstück wird auf Teller gelegt. Weiterhin steht Wasser und Tee in Glaskaraffen auf dem Tisch und die Kinder trinken aus einem Glas.
Mittagessen
Das Mittagessen nehmen wir gemeinsam ein. Es wird bei Valeria`s Kinderessen bestellt und von uns in kleine Schalen aufgeteilt. Wir legen Wert auf Tischregeln und ein gutes Miteinander. Hierfür gibt eine klare Essensstruktur Halt und Sicherheit. Das gemeinsame Essen beginnt mit einem Tischspruch, anschließend wünschen wir uns einen guten Appetit. Die Kinder dürfen sich mit unserer Hilfe selbst
das Essen auf ihren Teller schöpfen. Jedes Kind beginnt mit dem Essen, sobald es dies auf dem Teller hat und beendet es eigenständig, wenn es fertig ist. Altersgerecht räumen die Kinder ihren Teller ab.
Morgenkreis
In der Regel treffen sich alle Kinder aus Gruppe 1 und alle aus Gruppe 2 in ihren Gruppen zu einem gemeinsamen Einstieg in den Krippentag. Der Morgenkreis ist situativ, d.h. er ist täglich dem Ist-Stand der Gruppe angepasst. Den Rahmen dafür schaffen wir mit dem gemeinsamen Herrichten unseres Morgenkreises, was bedeutet, dass sich jedes Kind ein Sitzkissen holt und wir uns gemeinsam auf unserem Teppich versammeln. Die Morgenkreisdauer bewegt sich zwischen fünf und maximal 10 Minuten, je nach Konzentration und Motivation der Kinder.
Körperpflege/Wickeln
In unserer Krippe werden die Kinder regelmäßig und situativ gewickelt. Wickeln ist aber nicht nur Hygiene und Pflege, sondern eine Zeit für das Kind, in der die Erzieherin ganz individuell für das Kind da ist. Es soll für jedes Kind eine entspannte Zeit, begleitet von Gesprächen und Ritualen, sein. Das Kind steht beim Wickeln im Mittelpunkt und das ganze Augenmerk ist auf seine individuellen
Bedürfnisse gerichtet.
Unser oberstes Ziel bei der Körperpflege ist die Hinführung zur Selbständigkeit. Auch bei Wickelkindern ist es bereits möglich, die Selbständigkeit zu fördern und zu fordern. Schon die Kleinsten können der Erzieherin ihr Wickelfach zeigen. Gerne helfen sie beim Herrichten des Wickelplatzes mit.
Die Sauberkeitserziehung vollzieht sich in der Regel zwischen zwei und drei Jahren. Durch das Einbeziehen beim Wickeln und das Anleiten, bei der Hose aus- und anziehen legen wir schon erste Grundlagen für das Selbständige auf die Toilette gehen.
Wir begleiten die Kinder, die von ihrer Entwicklung schon bereit sind, stets beim Toilettengang. Hierbei stehen auch die Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit des einzelnen Kindes im Mittelpunkt. Neben dem anfänglichen Entdecken der Toilette mit den dazu gehörigen Regeln und der Hilfe beim Ausziehen und Abputzen versuchen wir schrittweise, die Kinder diese lebenspraktische Aufgabe selbst meistern zu lassen.
Schlaf- und Ruhephasen
Für unsere ganz kleinen Kinder, die teilweise im Laufe des Vormittags noch eine Schlafpause brauchen und für diejenigen, die den ganzen Tag bei uns in der Krippe verbringen gibt es in einem Nebenzimmer unseres Gruppenraumes unseren Schlafraum. Der Mittagsschlaf bzw. die Mittagsruhe spielt im U3 Bereich eine ganz entscheidende Rolle für die Entwicklung des Kindes: Schlaf hat für
Kinder, besonders für Krippenkinder eine große Bedeutung. Da Ruhe und Schlaf so wichtig für unsere Krippenkinder sind, gibt es neben dem Schlafraum auch stets und individuell die Möglichkeit sich auszuruhen. Kinder, die ruhen wollen, sollen ruhen und Kinder, die schlafen wollen, sollen ebenfalls ungestört schlafen können.
Abholzeit
Bei der Übergabe des Kindes an eine Bezugsperson nach einem Krippentag werden die Eltern ausführlich über den Tag des Kindes informiert. (z.B. Wickelprotokoll, Schlafensituation, Essen oder wie die Tagesverfassung des Kindes war.)
Übergang in den Kindergarten
Für ein gutes Gelingen, im Hinblick auf den Übergang, finden im Krippen- bzw. Kindergartenalltag immer wieder Berührungspunkte zwischen Kindern und Erzieherinnen aus beiden Bereichen statt. Sobald bekannt ist welcher Kindergarten bzw. Kindergartengruppe das Kind besuchen wird, findet in ein Planungsgespräch zwischen der Krippenerzieherin und einer Erzieherin des Kindergartens statt. Zu Beginn der Umgewöhnung lädt die Bezugserzieherin des Kindergartens die Eltern zu einem Gespräch zum Kennenlernen ein.
Bei einem Wechsel innerhalb der Einrichtung finden in den darauffolgenden Wochen ein regelmäßiger Besuch der zukünftigen Bezugserzieherin in der Krippengruppe statt. So wird behutsam eine Bindung aufgebaut. Nach diesen „Besuchstagen“ kommt das jeweilige Krippenkind, in regelmäßigen Abständen, mit der Krippenerzieherin die zukünftige Kindergartengruppe besuchen. So haben die Kinder die Möglichkeit ihre neue Gruppe zu beschnuppern und den Alltag dort mitzuerleben.
Der Wechsel in eine andere Einrichtung wird mit den jeweiligen Kindergärten individuell geplant und gestaltet. Das Kind, dessen Wechsel ansteht, wird an seinem letzten Tag mit einem kleinen Ritual verabschiedet und wird in seiner neuen Kindergartengruppe herzlich willkommen geheißen.
Zum Ende der Krippenzeit findet ein Abschlussgespräch zwischen den Eltern und der aktuellen Bezugserzieherin der Krippe statt.
Unsere Gruppenräume
Spielküche
Kinder lieben es zu kochen, zu backen, zu spielen. Am liebsten würden sie Mama und Papa jeden Tag in der Küche helfen. Liebend gerne schlüpfen sie in unterschiedliche Rollen und erproben so die Erwachsenenwelt. Es ist wichtig den Kindern diese Möglichkeit in der Krippe zu geben. In unserer Kinderküche können die Kleinen mit viel Spaß und Kreativität leckeres Essen kochen, backen, spülen, … Mit Spieltöpfen, -geschirr, -besteck und -essen wie Obst und Gemüse oder auch Spielsteine, die zu diversen Speisen kreativ umfunktioniert werden, können die Kinder sich als Köchin oder Bedienung erproben und gleichzeitig dem Bedürfnis nach spielen nachkommen „spielen als ob“). Nicht unerheblich dabei ist, dass sie ihre Feinmotorik und ihr Geschick dabei trainieren, z.B. beim Rühren im Topf, sodass nichts herausfällt oder beim Servieren.
Bewegungsbaustelle
Bewegung ist für alle Kinder sehr wichtig. In der Entwicklung der Grobmotorik sind im Alter zwischen ein und drei Jahren viele „Meilensteine“ zu bewältigen. Daher gibt es in einem Gruppenraum eine „Bewegungsbaustelle“ (eine zweite Ebene). Diese Ecke bietet viele Möglichkeiten zum Ausprobieren, Erlernen und Vertiefen von grobmotorischen Fähigkeiten. Hier erfahren die Kinder z.B. das Erleben aus einem anderen Blickwinkel, sowie aber auch das Laufen über eine Schräge.
Spielekisten und deren Inhalt
Kinder sind neugierig und kreativ. Diesem Bedürfnis kommen die Kinder unter anderem mit unseren diversen Spielekisten nach. Sie sind gefüllt mit unseren Spielsachen für unsere Kinder im Alter von ein bis drei Jahren. Ganz individuell nach ihrem Entwicklungsstand können sich die Kinder mit den Spielsachen frei und selbstbestimmt beschäftigen, sie erkunden, entdecken und damit spielen. Der
Inhalt der Kisten wird regelmäßig ausgetauscht, um so immer wieder neue Anregungen zu schaffen. Beim Austausch achten wir auf die derzeitigen Vorlieben und Bedürfnisse der Kinder und ihrem Entwicklungsstand, damit jedes einzelne Kind bestmöglich selbstbestimmt und individuell spielen und somit auch lernen kann. So laden z.B. Puppen, Kleider, Decken, Telefon zum Mutter-Vater-Kind-
Spiel ein. Dieses ist bei jüngeren Krippenkindern überwiegend noch ein Einzelspiel, bei den älteren Kindern entwickelt sich auch bereits ein Rollenspiel. Die Kinder, die ein Geschwisterchen haben oder bekommen, können mit den Puppen auch sehr gut ihre neue Rolle erproben. Mit verschieden Bällen können die Kinder kreativ werden und ihre Grobmotorik auf spielerische Weise trainieren. Diverse Kuscheltiere sind zum kuscheln und ausruhen vorhanden, laden jedoch auch zum kreativen Spielen ein. Mit unseren Mag Formers können die Kinder kreativ werden, bauen, ihre Feinmotorik trainieren und erste physikalische Erfahrungen sammeln und experimentieren. Spielfahrzeuge wie z.B. Bagger und Betonmischer mit denen man kreativ werden kann sind ebenfalls in den Kisten
vorhanden. Wer möchte nicht auch gerne einmal „Bob der Baumeister“ werden? Natürlich darf es in der Krippe nicht an verschieden Bausteinen fehlen, die nach Herzenslust zusammengebaut, nebeneinandergestellt oder als z.B. Essen, im Rollenspielbereich, eingesetzt werden. Tiere, seien sie aus Holz oder Schleichtiere sind bei den Kindern immer wieder beliebt. Hier können die Kinder, unter anderem, ihnen noch unbekannte Tiere spielerisch kennenlernen.
Bilderbücher
In unserem Gruppenraum können sich die Kinder jederzeit Bücher anschauen oder sich vorlesen lassen, denn Bücher „zeigen Kindern die Welt“. Bücher fördern die Sprachentwicklung, der im Krippenalltag besonders viel Bedeutung zukommt. Sie erklären neue Dinge, vertiefen gemachte Erfahrungen und bereits Gelerntes und regen die Fantasie an. Wir tauschen die Bücher regelmäßig aus und achten hierbei auch auf die passenden Inhalte zu unseren Themen (z.B. Weihnachten, Ostern, …) Pappbilderbücher sind extra für Kinderhände gemacht. Sie geben auch schon den ganz kleinen Kindern die Möglichkeit durch ihr robustes Material alleine und selbstbestimmt mit ihnen die Welt zu entdecken. In verschiedenen Pappbilderbüchern mit unterschiedlichen Aufmachungen und Entdeckungsmöglichkeiten lernen unsere Kleinen bei uns viele spannende Themen kennen. Für die Einjährigen ist es oft nur ein Bild, und schon ist wieder ein neues Wort kennengelernt.
Fahrzeuge im Innenbereich
Um dem Bedürfnis nach Bewegung gerecht zu werden, gibt es bei uns diverse Fahrzeuge, wie z.B. Rollkäfer und Rutschautos. Die Kinder können sich damit frei im Flurbereich bewegen und trainieren neben der Grobmotorik (Fahren des Fahrzeuges mit Händen und Füßen), auch das Sozialverhalten (Rücksichtnahme auf andere Kinder) und die Wertschätzung (Umgang mit den Fahrzeugen).
Ich- Bücher
Kinder lieben Bücher UND ihre Familie in ihrer Lebenswelt Zuhause. Bei uns hat jedes Kind sein ganz persönliches „ICH-BUCH“. Die Bilder der eigenen Familie und des vertrauten Lebensumfeldes helfen dem Kind z.B. über „Heimwehsituationen“ hinweg, schaffen Geborgenheit und bringen ein Stück Zuhause, in Form eines Buches, in die Krippe.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Die wichtigsten Kooperationspartner sind die Eltern – Ohne Eltern geht es nicht! Die Eltern/Familie ist der primäre Ort der Bindungen, Beziehungen sowie der Bildung, Erziehung und Entwicklung von Kindern. Die Kindertagesstätte/ -Krippe ist eine familienergänzende Einrichtung. In unserer Arbeit knüpfen wir an die bisher erworbenen Grundlagen und Fähigkeiten des Kindes an. Den Eltern möchten wir als vertrauensvolle Erziehungspartner zur Seite stehen. Zum Wohle des Kindes ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit der Eltern mit den pädagogischen Fachkräften unerlässlich.
Die erste Zusammenarbeit bildet das Anmeldegespräch. Hier werden nicht nur die Formalitäten besprochen, sondern das Kennenlernen und ein wichtiger Austausch findet hier statt. Die Tür- und Angel- bzw. Übergabegespräche sind im täglichen Krippenalltag ein wichtiger Austausch über die aktuellen Befindlichkeiten des Kindes.
In regelmäßigen Gesprächen (mindestens einmal jährlich) informieren wir die Eltern über unsere Beobachtungen der kognitiven, sozialen und emotionalen Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Besteht, von Eltern- oder Erzieherinnenseite, ausführlicher Gesprächsbedarf, können individuelle Gesprächstermine vereinbart werden. Wir bieten einen geschützten Rahmen, um auf die Fragen und Thematiken in Ruhe und mit Zeit einzugehen.
Elternabende sind ein weiterer Bestandteil unserer Zusammenarbeit mit den Eltern. Hier erhalten die Eltern Informationen über die pädagogische Arbeit, sowie allgemeine Informationen können hier weitergegeben werden.
Zu Beginn eines jeden Kitajahres findet ein Elternabend zur Wahl der Elternvertreter, für Krippe und Kindergarten, statt. In regelmäßigen Abständen werden Elternbeiratssitzungen abgehalten. Im Eingangsbereich der Krippe befindet sich eine Infotafel und ein Bildschirm, wo die Eltern über aktuelle Informationen, Aktivitäten, besondere Anlässe, Neuigkeiten… informiert werden. Eine gute Zusammenarbeit, geprägt von Vertrauen und Verständnis auf beiden Seiten, ist eine wichtige Grundlage für eine stabile Verbindung zwischen Eltern, Erziehern und Kindern. Wir schätzen positive Rückmeldungen, konstruktive Kritik und freuen uns über neue Impulse.
Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern
Unsere Einrichtung steht auch in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Rottweil, Gesundheitsamt Rottweil, der regionalen Arbeitsgemeinschaft Zahngesundheit Landkreis Rottweil, Frühförderstelle Rottweil, St. Franziskus Heiligenbronn, der kath. Kirchengemeinde St. Silvester Böhringen, sowie den örtlichen Vereinen und der Feuerwehr.
Umgang mit erhöhter Entwicklungsverzögerung
Wenn das pädagogische Personal aufgrund seiner Beobachtungen Anzeichen eines erhöhten Förderbedarfes feststellt, hinsichtlich einer starken Entwicklungsverzögerung oder einer drohenden oder bestehenden Behinderung, ist es verpflichtet, die Eltern darüber zu informieren und entsprechend zu beraten. Das weitere Vorgehen wird mit den Eltern abgestimmt und erörtert, ob und welche Fachdienste hinzugezogen werden sollen. Immer mit dem Ziel das Kind innerhalb und außerhalb der Kita entsprechend seinen spezifischen Bedürfnissen zu fördern.
„Was du nicht willst, dass man dir tu, dass füg auch keinem anderen zu.“
Sprichwort